Donnerstag, 5. Juni 2014

No worries maaaaaaaaaite, I'm in Australia

Vor meiner erste Reise nach Down Under verbrachte ich am 10. Januar 2014 noch eine letzte Nacht in Hong Kong. Dort traf ich zusammen mit Pete meinen Pokerbuddy Nico mit seiner Freundin Caro und seinem Kumpel Mäge für Drinks. Am Nachmittag vor der Abreise besuchte ich Nico noch in seiner Wohnung, ehe ich mich von Pete verabschiedete und in ein Flugzeug mit einem Känguru im Emblem stieg.

Mit Nico über der Skyline von Hong Kong

Melbourne war das Ziel, wo ich am frühen Morgen ankam und mit meinem gleichzeitig aus Singapur gelandeten Pokerbuddy Oli in die Stadt fuhr. Britische Höflichkeit gemischt mit asiatischer Servicequalität und Schweizer Preisen, dies war mein erster Eindruck der zweitgrössten Stadt Australiens. Die Leute sind äusserst geduldig und freundlich. Der Akzent der Australier ist ziemlich krass, so dass Oli und ich häufig das Gesagte auf die exakt gleiche Weise falsch verstanden. Melbourne ist was das Wetter anbelangt ziemlich crazy, da kann es am einen Tag 10 Grad kalt sein und am nächsten Tag folgt wieder die Hitze mit über 40 Grad. 


Blick auf Melbourne in der Abenddämmerung


Am 13.01 begann das Australian Open, eines der vier Grand Slam Turniere im Tenniszirkus. Mit Oli, selbst ein sehr guter Tennisspieler, besuchte ich den Event. Für die Zuschauer ein toller Anlass, kann man doch in den ersten Runden von bis zu 15 Partien aussuchen. Wir sahen die Begegnung der erst 16-jährigen Schweizerin Belinda Bencic gegen die 28 Jahre ältere Tennis-Oma Kimiko Date aus Japan, die sich einst schon mit Steffi Graf duellierte. Nach dem Sieg der Schweizer Nachwuchshoffnung zogen wir weiter zur Partie von Nieminen (FIN) gegen Sela (ISR), welche insbesondere wegen der Stimmung auf den Rängen ein Highlight war. Da dieses Jahr kein eigener Spieler im Tableau war, unterstützten die schwedischen Fans ihren skandinavischen Nachbarn. Die Schweden treffen sich immer am ersten Tag des Australian Opens früh morgens und dann wird bis am Abend Tennis geschaut und der Hitze mit regelmässigem Biertrinken getrotzt.


Vor dem Center Court, welcher nach der australischen 
Tennislegende Rod Laver benannt ist

Die 16-jährige Schweizer Tennishoffnung Belinda Bencic serviert

In der Hisense Arena macht Ana Ivanovic
aus Serbien kurzen Prozess mit ihrer Gegnerin

Das am Fluss Yarra gelegene Crown Casino ist riesig, jedoch waren Oli und ich von der Pokeraction doch anfangs sehr enttäuscht. So entschieden wir uns, die grosse Insel zu erkunden. Am Abend des 16.01 beginnen wir mit unserer Ford Falcon V6 Rennmaschine einen Road Trip. Über Geelong nach Port Campbell beginnt die Reise entlang der Great Ocean Road, die vor allem durch riesige, aus dem Meer ragende Felsformationen besticht. Ich lasse die Bilder von der imposanten Küstenstrasse sprechen...






Weiter geht die Fahrt in die Provinz South Australia, wo wir tatsächlich die Uhr eine halbe Stunde zurückdrehen mussten (ich hatte vorher noch nie von einer halben Zeitzone gehört). South Australia ist typisch für Australien, endloses Outback (Wüstensteppe) und ausserhalb von Adelaide kaum besiedelt. 

Dieser niedliche Bewohner der Insel verursacht
prompt einen kleinen Stau ("Koala Jam")
, da alle Autos 
aufgrund dieses Spektakels aus der Tierwelt anhalten

Wir übernachten im gemütlichen Ort Beachport, ehe die Fahrt weiter nach der grössten Stadt der Region Adelaide führte. Dort gab es als erstes ein Zürigschnätzlets bei Leo, einem ehemaligen Radrennfahrer und guten Freund von Toni Rominger, der seit 30 Jahren das Restaurant Alphütte betreibt. Für Australien ein kulinarisches Highlight und eine willkommene Abwechslung, sind die Australier doch ansonsten noch mehr als die Briten in ihr Fish and Chips verliebt.

Weiter geht die Fahrt ins weltbekannte Weingebiet Barossa Valley. Wir besuchten eine Führung bei Jacob’s Creek (neben Peter Lehmann und Wolf Blass die weltweit bekannten Marken aus dem Barossa Valley) und fuhren weiter zum Weingut Torbreck. Insgesamt probierten wir ca. 30 Weine und wurden überall sehr freundlich empfangen!

Im Weingut Jacob's Creek begannen wir unsere
Degustation im weltbekannten Barossa Valley

Die Rückfahrt nach Melbourne führte uns wieder durch das endlos erscheinende Outback. Am 22.01 sind wir zurück in der Millionenstadt und freuen uns auf die Entscheidung bei den Australian Open und das Pokern. Inzwischen trafen die Spieler ein für die Aussie Millions, dem grössten Pokeranlass Australiens. Trotz diesem Event blieb die Action jedoch insbesondere in der von mir bevorzugten Spielvariante Texas Holdem dürftig, der Rake (Taxe für das Casino) hoch und die Mitarbeiter teils doch untypisch australisch unfreundlich. 

So wurde für mich zum Melbourne-Höhepunkt das Tennis. Für das Viertelfinalspiel von Roger Federer gegen Andy Murray hatte Oli im Voraus Tickets organisiert, welche zu unserer grossen Enttäuschung jedoch nicht in Melbourne ankamen. So mussten wir den Sieg unseres Weltstars in der Sports Bar ansehen, liessen uns jedoch nicht entmutigen. Wir besorgten rasch Tickets für das Halbfinalspiel von Stan Wawrinka gegen Thomas Berdych. Und was für Tickets! 6. Reihe mit perfekter Sicht. Die Fans waren mehrheitlich auf der Seite unseres Stän’s, was auch daran liegen konnte dass das hellblau gestreifte Shirt seines Widersachers den meisten Zuschauern wenig gefiel. Eine Zuschauerin rief während eines Unterbruchs dem Tschechen passend zu „Get out of your pyjamas!“. Nicht nur mit dem besseren Outfit in den Schweizer Farben, sondern auch mit hervorragendem Tennis konnte der Waadtländer Wawrinka brillieren und sich den Einzug in das Finale sichern.


Stan Warinka to serve...

Aus nächster Nähe sehen wir Stan zu, wie er seinen
tschechischen Widersacher Berdych in vier Sätzen
bezwingt und sein erstes Grand Slam Finale erreicht

Game Set and Match Wawrinka
Als Dessert gab es für uns noch ein Legendendoppel mit den
zu vielen Spässen aufgelegten Henri Leconte, Goran Ivanisevic,
Mansour Bahrami und Pat Cash.

Am folgenden Tag verlor Roger Federer gegen Rafael Nadal und verhinderte ein reines Schweizer Finale. So würde Stan Wawrinka in seinem ersten Grand Slam Finale auf die Nummer 1 der Welt Nadal treffen und wir waren auch hier wieder dabei! Auch für mich mein erster Grand Slam Final und Oli und ich freuten uns riesig. Wir waren dieses Mal etwas weiter oben platziert, jedoch hatten wir auch von dort in dieser einzigartigen Arena beste Sicht. Der Schweizer begann das Match stark und liess dem haushohen Favoriten im ersten Satz keine Chance. Im zweiten Satz brach beim Mallorquiner eine Rückenverletzung aus und er überliess diesen Stan ohne grosse Gegenwehr. Doch die Verletzung seines Widersachers brachte den Waadtländer sichtbar aus dem Konzept und Nadal konnte unter Wirkung von Schmerzmitteln den dritten Satz gewinnen. Grosses Zittern auf der Tribüne war angesagt. Stan Wawrinka erleichterte uns, als er im vierten Satz seine Form wieder fand und seinen ersten Grand Slam Sieg ins Trockene brachte. Schweizer Sportgeschichte war geschrieben!

Stan the Man schafft die Sensation und bezwingt in seinem
ersten Grand Slam Final den haushohen Favoriten Rafael Nadal

Von Tennislegende Pistol Pete Sampras erhält er den Siegerpokal überreicht

Nach der Verabschiedung von Oli begann ich am 30.01 meinen zweiten Australien-Roadtrip. Dieses Mal würde ich alleine mit einem türkisblauen Holden SV6 unterwegs sein. Holden ist eine australische GM Tochter, die den Betrieb im 2017 einstellen wird. Bedauerlicherweise, denn das Auto machte viel Spass zum fahren; insbesondere auf den Landstrassen durch das langgezogene Outback, wo im Gegensatz zu den viel befahrenen Autobahnen entlang der Küste keine Polizeikontrollen zu erwarten waren.

Mit dem sportlichen Holden SV6 unterwegs durch das Outback

Erster Stop: Wagga Wagga

Die Reise geht über Wagga Wagga (der Nachbarort von Walla Walla und Tumbarumba) und Moree nach Brisbane. In Brisbane lerne ich im Hostel zwei Mädels aus Kanada und ein paar Jungs aus England kennen, mit welchen ich zur Feier des Chinese New Year gehe. Dort verpacken wir unsere Bierflaschen gekonnt im Papiersack (in Australien ist wie in den USA das Trinken auf der Strasse verboten) und stossen an. Zurück im Hostel trinken wir unsere restlichen Biere ungestört und diskutieren über das Wort des Jahres. Während in der Schweiz 2013 das Wort Stellwerkstörung gewählt wurde (ich verzichtete auf einen Erklärungsversuch), setzte sich in Grossbritannien in einem Kopf an Kopf Rennen Selfie knapp vor Twerk durch. Wir aus der MTV Generation entwachsenen Ü25er rätselten dabei insbesondere über die Herkunft des Wortes Twerk und lagen falsch in der Annahme, dass es sich aus einem nordenglischen Dialekt von „zur Arbeit gehen“ d.h. going to work bzw. goin‘ t’werk ableitet. Wort des Jahres in Australien: 2009: no worries, 2010: no worries, 2011: no worries; 2012: no worries; 2013 no worries ;-)

Das Bier gekonnt in Plastiktüten verpackt und
angestossen wird auf das Year of the Horse
Fast drei Wochen in Australien und immer noch keine Kängurus gesehen. Das musste sich ändern und so machte ich mich am 01.02 auf ins Lone Pine Koala Sanctuary, wo ich Kängurus, Wallabys, meinen Kumpel den Emu, Dingos, Wombats und jede Menge Koalas sehen konnte. Koalas und Kängurus sind beide friedliche Tiere, die einen Grossteil des Tages am Chillen sind. Wenn sie nicht gerade für einen Schnappschuss mit Touristen herhalten müssen, verbringen sie ihre Zeit zumeist mit Schlafen.

Rasch Zeit für ein Familienfoto gefunden

Gemäss einem einheimischen Besucher ist ein
Wallaby dasselbe wie ein Känguru, einfach kleiner

Easy Life für die Kängurus...

...und auch die Koalas zumeist gemütlich am Chillen

Nach einem Casinobesuch am Nachmittag, den ich auch hier aufgrund schwacher Action (es wurde nur 2/4 NL mit einem Max. Buy-In von 400 Dollar gespielt) schnell abbrach, zog ich am Abend mit ein paar Kollegen aus Deutschland durch die Bars von Brisbane. Die Jungs waren allesamt mit einem Work & Travel Visum hier, d.h. sie Arbeiten ein paar Wochen, z.B. auf einer Farm, und geben das Geld anschliessend beim Reisen durch Australien aus. Ein tolles Programm, insbesondere für Absolventen des Gymnasiums, welches jedoch leider für Schweizer nicht zugänglich ist.

Mit den Jungs aus Deutschland und den fussballbegeisterten Engländern ging ich am nächsten Tag den Match des amtierenden Meisters Brisbane Roar gegen die Central Coast Mariners anschauen. Der deutsche Thomas Broich war der beste Spieler auf dem Platz beim 2:1 Sieg der Gastgeber.

Brisbane wurde unlängst von den Lesern des Lonely
Planet zur coolsten Stadt Australiens erkoren

Mit den Fussballfans aus Bristol vor 
dem Match der Brisbane Roar

Der Ex-Basler Sterjovski trifft per Elfmeter zur 1:0 Führung für die Gäste;
am Schluss siegt Brisbane Roar aber verdient mit 2:1

Nachdem ich den Abend mit ein paar Bierchen im Hostel ausklingen liess, fuhr ich am folgenden Tag mit Kirsten und Kristy aus Kanada nach Hervey Bay, wo ich spontan einen Tagesausflug nach Fraser Island plane. Am 04.02 geht es los auf die mit 1‘840 km2 weltgrösste Sandinsel. Zusammen mit Kirsten, Anja aus Heppenheim (der Heimatort von Sebastian Vettel), Flori aus München sowie Chris und Elisabeth aus Salzburg fahren wir mit Fähre und Bus los zum Lake McKenzie. Nach einem Badestopp in diesem, einem der für ihr besonders sauberes und klares Wasser bekannten Süsswasserseen der Sandinsel, geht die Fahrt weiter. Wir fahren durch den Regenwald im Inneren der Insel, ehe wir am Nachmittag am 75 Mile Beach ankommen. Am Strand entlang geht’s mit 4WD und Tempo 80 (!) richtig schnell vorwärts. Eine wunderschöne Insel bzw. ein richtiges Naturparadies, weshalb ein Tagesausflug etwas (zu) kurz war und ich auch hier wieder einen Grund für eine Rückkehr habe.

Baden im Lake McKenzie, einem der grössten
der gegen 200 Süsswasserseen auf Fraser Island

Zum Glück hat uns dieser verwilderte Haushund nicht erwischt

Mit Anja und Kirsten und unserem
sandtauglichen Gefährt am 75 Mile Beach

Der Sunshine Coast entlang geht meine Fahrt weiter. Nachdem ich - in meinen 20ern noch undenkbar - den Partyort Surfers Paradise links liegen liess, landete ich im Surfer- und Hippie Paradies Byron Bay. Dort regnete es jedoch leider, weshalb ich mich für die rasche Weiterfahrt in Richtung Sydney entschied. Mein erstes Ziel in der grössten Stadt Australiens, wie sollte es anders sein, war das in der schönen Hafengegend gelegene Star Casino. Dieses bot bedeutend bessere Action als Melbourne (auch wenn das Spiel lediglich 5/5 NL mit einem Maximum von 700 AUD war) sowie das wohl teuerste Valetparking der Welt. Ich staunte nicht schlecht, als ich auf Anfrage den Preis von 70 AUD pro Nacht zu hören bekam, und machte mich schleunigst auf die Suche nach einem Parkhaus.

Am folgenden Tag, dem 08.02, traf ich am Circular Quai eine Freundin aus dem schönen Bündnerland. Riccarda war zum Englisch lernen in Australien und wir machten an diesem Nachmittag einen Stadtrundgang in der Hafengegend mit dem Weltberühmten Opernhaus. 


Regenwetter am östlichsten Punkt Australiens Byron Bay

Sydney, die vielleicht schönste Hafenstadt der Welt

Mit Riccarda vor dem weltberühmten Opernhaus

Am 09.02 kam mich Riccarda noch im Casino besuchen und wir verfolgten zusammen live den grossen Olympia-Triumph unseres Dario Cologna. Am nächsten Tag stand dann die Rückfahrt nach Melbourne via Taree an.

Wo gibt es das günstigste Bier in Australien? Natürlich beim Aldi! :-)

Meine Aussie Dollars in Amerikanische gewechselt und beim Umweg über Hong Kong die letzten HKD verballert, freute ich mich auf weitere drei Wochen in Asien, bestimmt einer der schönsten Kontinente für das Reisen. 

Mein zweiter Aufenthalt in Manila war geprägt durch Pokern im neuen Solaire Resort, ein prunkvoller Bau, welcher in vielen Details ans Wynn in Las Vegas erinnert. Ein Pokerraum mit vier Tischen wurde erst vor Weihnachten eröffnet. Lobenswert zu erwähnen, dass im ruhigen High Limit Bereich zwei weitere Pokertische aufgestellt wurden, wo ab einem Limit von umgerechnet 10/20 CHF abseits von Automaten und dem Casinofussvolk gezockt werden durfte.
Vom Spielen her war Manila kein grosser Erfolg. Jedoch war die Woche im Solaire sehr lehrreich, da die Asiaten auf einem äusserst hohen Niveau spielen. Zudem durfte ich mit Badugi eine neue Pokervariante kennen lernen. An einem Abend spielte ich mit zwei weiteren europäischen Badugi Rookies und vier Koreanern eine Partie. Wie die über mich gelästert haben mussten, als ich mit schelmischem Lächeln und der Naivität eines Anfängers eine Winning Session verbuchen konnte ;-) Badugi kommt im Übrigen aus Korea...

Am 19.02 flog ich via Singapur nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Dort traf ich meinen Pokerkollegen Sedi und wir nahmen täglich am lokalen Spiel, eine gemütliche Privatrunde im 5/5 Pot Limit Omaha, teil. Zudem hatte ich die Gelegenheit, den Königspalast zu besuchen, nachdem dieser bei meinem letzten Besuch (Asian Adventures Part I) wegen der Staatstrauer um den verstorbenen König Norodom Sihanouk geschlossen war. 


Sedi zeigt sein Können beim Poolbillard

Besuch im Königspalast von Phnom Penh

Prunkvoll lebt König Norodom Sihamoni, der Nachfolger
des 2012 verstorbenen Norodom Sihanouk

Zusammen mit Sedi reiste ich dann am 27.02 nach Siem Reap, wo wir zwei Tage die Tempelanlage Angkor Wat besichtigten und mit grosser Freude das Konzert von Beatcello besuchten (ich berichtete in meinem letzten Blog). Angkor Wat muss man gesehen haben! Über hunderte von Quadratkilometern erstrecken sich die zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert erbauten Tempel. Die meisten dieser grössten hinduistischen Tempel der Welt wurden insbesondere zur Götterverehrung erbaut (Kambodscha ist heute mehrheitlich Buddhistisch, jedoch wurde die Mehrzahl der Tempel in der Epoche des Hinduismus erbaut). Dennoch lebte auch eine grosse Anzahl Menschen im Gebiet. So in etwa in der Anlage Ta Phrom ca. 100‘000 Personen, mehrheitlich Geistige, jedoch auch ca. 600 "Tänzerinnen" ;-)

Die berühmte Pub Street in Siem Reap,
welche vor allem Touristen aus aller Welt anzieht

Fussreinigung auf Khmer Art

Freundlich werden wir begrüsst
bei den Tempeln von Angkor

Am ersten Tag waren Sedi und ich alleine unterwegs und besuchten Angkor Thom, Bayon und die Ruinen des Zentrums der im 13. Jahrhundert über eine Million Menschen zählenden Region. Am zweiten Tag erklärte uns unser Guide Ry in perfektem Deutsch, welches er im Studentenaustausch in der DDR gelernt hatte, die Einzelheiten der Geschichte der eindrücklichen Tempelanlage. Zusammen besuchten wir diverse Anlagen, mit dem Wahrzeichen Kambodschas, dem Angkor Wat als grossen Höhepunkt. Angkor Wat wurde im 11. Jahrhundert erbaut und während 40 Jahren Bauzeit waren über 1 Mio. Menschen und 40‘000 Elefanten an den Arbeiten beteiligt. Die Elefanten schleppten dabei den Sandstein an, aus welchem die Tempel mehrheitlich erbaut sind. 


Ein Elefant begleitet Touris zum Angkor Thom

Im Banteay Samre Tempel abseits der Meute von Touristen

Mit Sedi vor Angkor Wat, dem Wahrzeichen Kambodschas

Nach 10 Wochen in Asien und Australien geht meine eindrückliche Reise zu Ende und ich lande am 04. März 2014 überwältigt von den vielen Erinnerungen in meiner Heimat. Ich freue mich auf den nächsten Trip, von welchem ich bestimmt wieder berichten werde!

“Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.”
Samuel Beckett, Irischer Schriftsteller

Lebensmotto von Stan Wawrinka, Australian Open Sieger 2014

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