Dienstag, 31. Dezember 2013

Best of 2013

Im neuen Jahr werden wieder längere Reisen anstehen und ich werde wieder regelmässiger berichten. Mit einem persönlichen Jahresrückblick mit einigen Bildern und Anekdoten (in der Rubrik "Anyhow") möchte ich das Jahr 2013 Revue passieren lassen.

Kreuzfahrt durch Ägypten

Im April dieses Jahres durfte ich dank der grosszügigen Einladung meiner Eltern eine Nilkreuzfahrt auf der MS River Tosca machen. Wir besichtigten im Gebiet zwischen Assuan und Luxor antike Tempel und andere Sehenswürdigkeiten wie die Kolosse von Memnon, verköstigten uns dem sehr guten Essen auf dem Schiff und genossen die Sonne am täglich strahlend blauen Himmel.

Anyhow! Du hast Augen so schön wie eine Kuh ist in Ägypten ein häufig gebrauchtes Kompliment vom Mann an seine Geliebte. Don't try this at home!


Mit meinen neuen ägyptischen Freunden im Tempel von Karnak

Mit Mami und meiner Lieblingstante Gudrun auf dem Nil unterwegs

Die beeindruckenden Tempelanlagen von Abu Simbel

Pokerurlaub im Fürstentum

Im Mai reiste ich zusammen mit meinen Pokerfreunden Dario und Fäbu nach Monte Carlo, um im Rahmen der EPT an den zahlreichen Cash Games teilzunehmen. Der Event war von PokerStars sehr gut organisiert und wir spielten täglich, unternahmen aber auch Ausflüge wie ins malerische Städtchen Eze an der Cote d'Azur.

Anyhow! Bim 5/5 NLH, dem kleinsten angebotenen Cash Game, spielte ich mit einem ehemaligen Weltmeister, welchen wir scherzhaft "Christopher Dollartaker" nannten (die Insider wissen um wen es sich handelt). Der tiefe Fall eines ehemaligen Stars der Szene?

Erfreulicherweise konnten wir für die Tage im Fürstentum die 
Wohnung mit der vielleicht schönsten Aussicht von Monaco ergattern.

Morgenstimmung über Monte Carlo

Das malerische Städtchen Eze auf dem Hügel war Ziel eines Tagesausflugs

Blick über die Cote d'Azur von Eze aus;
im Hintergrund die Bucht von Nizza

Road Trip an die Cote d’Azur, nach Katalonien und Mallorca

Im Sommer machte ich mich nach drei Tagen in Nizza und Cannes mit der Fähre auf den Weg nach Mallorca, wo ich in der traumhaften Ferienresidenz meines Freundes Fredi einige Tage verbringen durfte. Zusammen mit meinen Freunden waren insbesondere kulinarische Höhepunkte, Party sowie Bier und Cocktails zur Musik von Jürgen Drews (Der Theme Song unseres Mallorcaurlaubsangesagt. An einem ruhigeren Tag machte ich einen Ausflug zum Kap Formentor im Norden der Insel, welches atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die Klippenlandschaft Mallorcas bot.

Nach einigen Tagen fuhr ich weiter nach Palma und anschliessend über Barcelona nach Tarraogna, Lleida und Igualada. Auf der Reise hatte ich die Gelegenheit, meine guten Erasmusfreunde Marta, Celesti und Albert zu treffen. Für 2014 haben wir eine 10-jährige Reunion geplant und ich hoffe es sind dann alle in Leuven dabei!

Anyhow! Schlagersänger muss man sein. Auch mit seinen fast 70 Lenzen ist Jürgen Drews nach wie vor der Megastar in Mallorca, füllt ganze Konzerthallen und kann sich vor Groupies kaum retten. Malle ist nur einmal im Jahr!

Schöne Aussicht vom Casino in Nizza aus

Party in Cala Rajada, Mallorca, mit Corinne, Steffi und Vaness

Gastgeber Fredi mit Steffi und Corinne

Felsen, Klippen und schöne Aussichten beim Leuchtturm von Formentor

Mit meinem besten Erasmusfreund
Celesti am Strand von Tarragona

Papi’s 90ger

Den Herbst verbrachte ich mehrheitlich zuhause in Zürich. Im November feierten wir an einem gelungenen Fest mit der Familie und Freunden den 90gsten Geburtstag meines Papis im Savoy Hotel am Paradeplatz. 

Anyhow! Der weltberühmte Paradeplatz hiess bis ins 19. Jahrhundert Säumärt, handelten doch hier früher die Bauern aus dem Säuliamt mit ihrem Vieh. Die heute dort ansässigen Grossbanken werden um die Namensänderung froh sein!

Mit dem Geburtstagskind und Bruderherz Marc am grossen Fest

Herbststimmung über meiner Heimat, der Stadt Zürich und dem Zürisee

Back to the USA

Neben täglichen Casinobesuchen stand meine Reise nach Southern California und South Florida insbesondere im Zeichen des Sports, wobei ich nicht selber aktiv war, sondern Veranstaltungen der höchsten nordamerikanischen Ligen besuchte. Den Auftakt machte das Eishockeyspiel der Anaheim Ducks mit dem Schweizer Jonas Hiller im Tor gegen die Minnesota Wild mit Stürmer Nino Niederreiter. Das Heimteam aus der Disneystadt konnte die intensive Partie mit 2:1 gewinnen. In Miami besuchte ich dann das Footballspiel „meiner“ New England Patriots gegen die einheimischen Dolphins. Das Spiel blieb bis zum letzten Spielzug spannend und stimmungsvoll auf den Rängen. Am Schluss setzten sich die Dolphins mit 24:20 durch. 

Poker ist in Miami und Umgebung hoch in Kurs. In sieben Casinos werden insbesondere Texas Holdem Partien mit viel guter Action angeboten. In South Florida ist es (mit Ausnahme der Aktivitäten in den Indianerreservaten) nicht möglich, ein Casino zu eröffnen. Wer jedoch schon eine Pferderennbahn betreibt, darf noch ein Casino mit Pokerraum und Spielautomaten dazu bauen (pari-mutuel wagering facilities genannt). Dies erklärt auch, weshalb das Poker in der Region aktuell boomt, denn viele wechseln von den eher stagnierenden Pferdewetten zum Texas Holdem.

Anyhow! Für das Fins-Pats Game suchte ich mir in Miami ein nahe gelegenes Hotel, damit ich nur 20 Minuten zu Fuss zum Stadion gehen musste. Viele Einheimische taten mir das gleich (damit sie nur 2 Minuten fahren mussten...).

Direkt hinter dem Tor des ehemaligen Davosers Jonas Hiller meinen Platz gesichert

Die Ducks in der Angriffsauslösung

Auf dem Weg zum Sun Life Stadium in Miami

Einen super Platz im Stadion gesichert

Julian Edelman wartet auf den Punt der Dolphins


Sport has the power to change the world. It has the power to inspire, it has the power to unite people in a way that little else does. 

Nelson Mandela, 1918 - 2013

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