Montag, 4. März 2013

The Californian Dream Relived


Nachdem ich zuletzt im letzten Oktober einige Wochen in Kalifornien verbracht hatte, musste ich mich nicht lange auf meine Rückkehr in den geliebten sonnigen Staat gedulden. Viel Poker stand auch dieses Mal auf dem Programm, gespickt mit Ausflügen ins Showbizmekka Hollywood und an Sportveranstaltungen. Vor ich von diesen Erlebnissen erzähle, beginne ich wieder einmal mit der Rubrik Gespräche am Pokertisch. Ich spielte mit einem seit Jahren in Los Angeles lebenden Italiener (sein Spielstil widerspiegelte eher seine Herkunft), ich nenne ihn mal Luigi.

Luigi: „Where are you from?“
Martin: „Switzerland“
Luigi: „Oh, you’re from Switzerland. I’m thinking of moving there!“
Hmm, der Action in unseren Casinos würde es nicht schaden. Fragen wir mal nach weshalb…
Luigi: „Very nice country.“ Sagen sie alle… „And I have italian passport, so it’s easier to find a job.“
Ok, mag sein seit den Bilateralen. Wo will er denn hin in der Schweiz?
Luigi: „I’m thinking of moving to Zurich. Zurich is the most liberal city in Switzerland, right?“
Vermutlich schon, aber was meint er denn mit liberal?
Luigi: „Well… I’m a gay man with three kids!“
Verstanden, dann mal lieber nicht ins Wallis…

Die ersehnte Rückkehr nach Los Angeles

Am 07.02.2013 flog ich mit der Swiss in Richtung Los Angeles. Der Economy Flug mit Swiss ist im Vergleich zur Singapore oder Emirates Airlines bestimmt kein Luxus. Dennoch ging der Flug recht schnell vorbei, da ich einige Stunden schlafen konnte. Ich holte mir am Flughafen dann gleich meinen Mietwagen ab. Dieses Mal würde ich in einem bordeauxroten Nissan Altima S unterwegs sein. Coole Karre, zieht schön! Ich fuhr dann direkt in mein für die nächsten zwei Wochen gemietetes Studio in Marina del Rey, wo ich auch meinen sehr sympathischen Gastgeber Eugene kennen lernte. Eugene ist ursprünglich Koreaner, jedoch schon in der zweiten Generation in Kalifornien lebend.

Die Location gefiel mir wunderbar. Ich würde die nächsten zwei Wochen in einer direkt am Hafen gelegenen Penthouse Wohnung mit drei Mitbewohnern leben. Von meinem Zimmer hatte ich Aussicht auf die sündhaft teuren Boote am Hafen und der moderne Resort bot einige Annehmlichkeiten wie Pool, Whirlpool und einen State of the Art Gym (ja, ich benutzte diesen sogar für mein Cardio Workout auf der Rolle und dem Crosstrainer), wo an jedem Gerät ein Kabelfernseher integriert ist.

Die noble Hafengegend von Marina del Rey würde
 für die nächsten zwei Wochen mein Zuhause sein

Blick auf den Hafen von der Dachterrasse der Penthouse Wohnung aus

Mein Traumzimmer mit Aussicht auf den
Hafen und täglichem Sonnenschein

Meine Mitbewohner lernte ich auch rasch kennen. Da war einerseits Carly, Schriftstellerin aus Kanada, die das warme Wetter in Kalifornien jedoch ihrer Heimat vorzieht. Weiter wohnte ich mit Amaia, ein Kolumbianer der von Beruf Konzerte veranstaltet. Amaia ist ein freundlicher und ruhiger Typ, jedoch bestimmt auch ein Lebemensch und er hatte auf mich etwas die Aura eines Sektengurus. Diese scheint sich für ihn auszuzahlen, am Morgen nach einem von ihm veranstalteten, durch die Mayakultur inspirierten Meditations-workshops (er nannte es einen "Lifeshop" und lud mich auch dazu ein, ich verliess jedoch den Saal rasch wieder, da es mir zu strub vorkam) kam er in jedem Fall in Begleitung von zwei hübschen California Girls aus seinem Zimmer. Mein dritter Mitbewohner war James, Barbetreiber aus Los Angeles. James ist ein sehr lustiger und gesprächiger Typ (im Ausgang berüchtigt) und, welch Zufall, ein Pokerspieler. 

Das Zocken im Casino

Mit dem Zocken beginne ich am Abend des 08.02 im Commerce Casino, wo ich viele bekannte Gesichter wie die Floormen Jenny (auch Damen werden beim Poker als Floorman bezeichnet), Jose, Martik und Sergej wiedertreffe. Im Commerce liefen bereits die Side Events der LA Poker Classic; der Main Event, ein Turnier der WPT mit Einsatz von USD 10‘000 würde dann zwei Wochen später beginnen. Dementsprechend waren jeden Abend der Grossteil der 140 Tische im grössten Pokercasino der Welt besetzt, jedoch die Partien teilweise auch tougher, da viele Pros aus allen Teilen der USA für die LAPC angereist waren.


Ich zockte in den folgenden Tagen viel im Commerce, jedoch auch im Bicycle Casino, wo eine 5/5 PLO Partie mit obligatorischen „Winner’s Straddle“ lief, die Partie spielte sich also eher wie eine 10/10 PLO. Zudem bekam ich von Mitbewohner James den Tipp, dass im Hollywood Park Casino gute Action zu finden sei. In der Tat lief dort häufig eine 5/10 NLH Partie mit unlimitiertem Buy-In, welche zumeist softer war als die NLH Partien im Commerce. So suchte im mir in diesen Casinos jeden Abend jeweils die besten Partien.

Good night at the office (Hollywood Park Casino)

Die Sportveranstaltungen, Teil 1

Am 13.02 besuchte ich mit meinem Pokerbuddy Dave aus Schweden und seiner Freundin Nicole das Basketballspiel der Clippers gegen die Houston Rockets. Die Clippers haben in dieser Saison den Jahrzehnte lang dominierenden Lakers den Rang abgelaufen und gelten dank Spielern wie Chris Paul und Blake Griffin als eines der spektakulärsten Teams der Liga. So freute ich mich auf meinen ersten Besuch im Staples Center in Downtown L.A..

Ich hatte einen super Platz im VIP Sektor gebucht, wo man das Vergnügen auf Kinosesseln verfolgen kann und vom Platz aus Bier und Essen bestellen kann. Das Staples Center ist eine imposante Arena, auch wenn die Stimmung an diesem Abend nicht überkochte. Dies lag wohl daran, dass die Clippers die Partie nach dem ersten Viertel (48:29) praktisch bereits zu ihren Gunsten entschieden hatten. Zur Enttäuschung der neutralen Zuschauer schonten die Gäste aus Houston ihren Star James „Fear the Beard“ Harden für das am Wochenende in Houston steigende All Star Game. So wurde die Partie zu einer Machtdemonstration der Clippers, die dabei einige äusserst spektakuläre Spielzüge zeigten. Nach dem Spiel ging ich mit Dave und Nicole noch im Trader Vic’s in LA Live Abendessen. 

Vor dem Staples Center werden Legenden gehuldigt

Unter grossem Jubel der Fans werden die Stars der Clippers vorgestellt

Die Rockets mit ihrem asiatischen Star Jeremy Lin im Angriff,
am Ende gewannen jedoch die Hausherren die Partie klar

Das Homegame

Am 15.02 fahre ich auf Einladung von James nach Beverley Hills 90210 zu einem Homegame, welches mein Mitbewohner mitveranstaltet. Bei der Anfahrt merkte ich die Anzeichen der noblen Gegend, auf den Strassen waren praktisch nur Mercedes, Lexus, Audis, etc. parkiert. 5/10 PLO würde gespielt werden und in der Einladung wurde einiges versprochen „Food, girls, drinks and action“. Homegames gibt es in Kalifornien zu Hauf und diese laufen ähnlich ab wie in der Schweiz, wobei sie hier von der Polizei grundsätzlich toleriert werden. Ein grosser Unterschied ist, dass die Veranstalter hier jeweils einige junge Mädchen von der Kategorie 8+ als Kellnerinnen organisieren (zumeist aspirierende Models oder Schauspielerinnen), die auf eigene Rechnung versuchen, sich mit den an den Partien erhaltenen Trinkgeldern ihre Schauspielausbildung oder Fotoshootings zu finanzieren. Da dies für die Mädchen zu rentieren scheint lässt sich bei zwei Pokertischen schon mal erahnen, wie viel pro Spieler an Trinkgeldern für Essen, Getränke und Massagen bezahlt wird. Es gibt an diesen Partien nur 5, 25 und 100 Dollar Chips...

Das Schöne an den Homegames ist, dass diese viele schlechte Pokerspieler anziehen, darunter auch berühmte Persönlichkeiten aus Hollywood. Diese spielen lieber privat, da sie sich hier besser amüsieren können (verlieren tun sie ja sowieso meistens). In der Runde in Beverley Hills waren einige Unikate vertreten. Da war Sam aus Armenien, mit haufenweise Schmuck, getönter Brille und dem wohl stylishsten Trainingsanzug aller Zeiten. Dann war da Freddie, ein Bikertyp mit Vollbart und Bikerjacke, immer einen guten Spruch drauf, insbesondere an die Models im Hintergrund gerichtet. Dann noch Stan, ein gemachter Geschäftsmann mit Hawaiihemd und Dauergrinsen.

Das weniger Schöne ist der unmenschliche Rake (Taxe), welcher der Veranstalter einkassiert, in dieser Partie war es 5 % mit einem Cap (Maximum) von 200 USD, zum Vergleich liegt der Cap in den Casinos bei 5 USD. Die Trinkgelder eingerechnet ist so PLO auch mit schlechten Spielern auf Dauer nur schwer zu schlagen. An diesem Abend lief ich jedenfalls schlecht und machte auch einige Fehler, so war er für mich schnell beendet. Highlight an diesem Abend war, dass ich Schauspielerin Amber kennen lernte, welche mir dann später ein paar Einblicke in das Showbizmekka Hollywood geben würde.

Am 16.02 machte ich mir einen gemütlichen Nachmittag am Venice Beach. Sonnen bei 27 Grad mitten im Februar, nicht das schlechteste Programm um mich von der Erfahrung des Vorabends zu erholen. Diese war schnell überwunden und ich spielte ab sofort wieder in den Casinos.

Die Ausflüge nach Hollywood

Am 18.02 machte ich mich früh auf in Richtung Hollywood. Es war an diesem Montag President’s Day, ein nationaler Feiertag. Ich fragte ein paar Amis, was denn Obama und Co. an diesem Tag zu feiern hätten. Dies konnte mir niemand genau erklären, jedoch Hauptsache ein arbeitsfreier Tag! Auch Amber hatte an diesem Tag frei und so spazierten wir am Nachmittag mit ihrem Hund Kali und dessen zwei Monate alter Welpe Bailey (als Amber im Ausland war, bandelte Kali mit dem Nachbarhund an) in Richtung der Hollywood Hills. Ein schöner Spaziergang mit dem Ziel panoramischer Aussichtspunkte einerseits auf die berühmten Hollywood Zeichen am Berg (ja nicht zu nahe hingehen, sonst kommt das Sonderkommando der Polizei!), andererseits auf die täglich im Smog gelegene Stadt Los Angeles. Ein aus vielen Filmen und Serien berühmter Aussichtspunkt, wo die Jungs jeweils nachts mit ihren schicken Karossen hochfahren und mit Ausblick auf das Lichtermeer ihre Mädchen verführen. Im Hollywood Park können tagsüber Hunde freilaufen und so hatten Kali und Bailey die Gelegenheit neue Freunde kennen zu lernen, während sich Amber und ich über Hollywood und das Leben unterhielten. 

Viel näher an die berühmten Hollywood Zeichen geht es nicht

In Massen kommen die Touristen um die Aussicht über die
Hollywood Hills und die im Smog gelegene Metropole zu geniessen

Mit Kali im Hollywood Park

Nachdem ich mein Domizil in Marina del Rey verlassen musste, machte ich am 22.02 den nächsten Ausflug nach Hollywood. Dieses Mal treffe ich Richard, einen alten Freund den ich seit der Hochzeit von Mollie und meinem Cousin Claude im 2009 nicht mehr gesehen hatte. Wir treffen uns zum Abendessen im Musso & Frank’s am Hollywood Boulevard. Das Musso & Frank's kürt sich selbst zu ältesten Restaurant in Hollywood (seit 1919). Nach zwei Wochen mediokerem Casinofood war ich begeistert, wieder mal ein zartes, saftiges Rindsfilet zu schlemmen. Da wir nach vier Jahren einiges zu quatschen hatten, gingen wir anschliessend weiter ins Pig n‘ Whistle für ein paar Bierchen bzw. Wodka Tonics. Dort sahen wir auch den aus dem Film In Bruges bekannten Zwergschauspieler Jordan Prentice („every once in a while you meet someone famous in Hollywood“). Nebst den grossen Stars leben in Hollywood bei einem kleinen Anteil an Arbeitsbevölkerung insbesondere jedoch die ganzen Aspiranten auf Filmrollen, Modelverträge, Produzenten- oder Kameramannjobs, etc.. Ehe man den grossen Coup landet, ist das Showbizleben bestimmt kein Zuckerschlecken.

Der Ausflug nach San Diego und die Pokerbilanz

Nach zwei Wochen in Los Angeles und die hiesigen Casinos benötigte ich eine Luftveränderung. So entschloss ich mich, in Richtung San Diego loszufahren und dem Oscar Rummel an diesem Wochenende zu entfliehen. Unterwegs hielt ich in Laguna Beach an, um dort einen Spaziergang am vielleicht schönsten Strand Kaliforniens zu machen. Laguna Beach ist in der Tat ein Wunderstück der Natur, dunkelblaues Wasser und einsame Strände umgeben von Felsen und Palmen. Ich lasse am Besten die Bilder sprechen…







Am Nachmittag fuhr ich weiter nach Oceanside, ein gemütlicher Strandort ca. 50 km nördlich von San Diego gelegen, wo ich für das Wochenende mein Quartier bezog. Ich würde an diesem Abend im Ocean’s Eleven Casino PLO spielen, ehe ich die nächsten beiden Abende nach San Diego fahren würde, um im Palomar Card Casino 5/10 NLH zu spielen. Ich konnte in San Diego meine Kalifornienbilanz gut aufbessern und so waren am Ende der drei Wochen trotz Startschwierigkeiten immerhin die Spesen gut gedeckt. Ohnehin ein gelungenes Pokerabenteuer in Kalifornien, fand ich doch durchgehend gute Action an den Tischen, lernte viel und hatte Spass dabei. Die Partien im Mutterland des Pokers sind meistens spannender als in Europa, da die schwächeren Spieler eher kreativer sind und vor allem auch die Partien schneller laufen und so mehr Hände gespielt werden können.

Spaziergang am Strand von Oceanside vor der Pokernacht

One more good night at the office (Palomar, San Diego)

Die Hockeymatches

Für die letzten drei Tage meiner Kalifornienreise zog ich nach Downtown Los Angeles. Dieses Domizil wählte ich bewusst, da ich am 25.02 den Besuch beim Eishockeyspiel der amtierenden Stanley Cup Sieger LA Kings gegen die Anaheim Ducks, geplant hatte. Anaheim liegt nur 50 km südlich von Los Angeles gelegen, so hat dieses Spiel einen gewisser Derbycharakter. Bei den Gästen fehlten leider die beiden Schweizer Jonas Hiller (sein schwedischer Kontrahent Viktor Fasth wurde ihm vorgezogen) und Luca Sbisa (verletzungsbedingt), dafür war es eine Freude, den Stars Bobby Ryan, Ryan Getzlaf, Corey Perry und insbesondere die beiden finnischen Altstars Teemu Selänne und Saku Koivu in ihrem Element zuzusehen. Nebst den technischen Finessen ist insbesondere auffällig, dass in der NHL die Spieler im Schnitt eine Viertelschulter breiter und einen halben Kopf grösser erscheinen als in der NLA. Die Stimmung im Stadion war nicht ausgelassen, jedoch wurde es zumindest nach Toren der Heimmannschaft jeweils laut. Am Lautesten wurde es jedoch nach der obligaten Schlägerei, die in einem Punktsieg für den Prügelknaben der Gastmannschaft endete. Etwas schmunzeln musste ich über Zuschauer bzw. Zuschauerinnen, die mit Wolldecken ausgestattet zum Spiel kamen, die müsste man als Strafe vielleicht mal in die Valascia schicken… Das Spiel gewannen am Schluss zur Freude der Zuschauer die Kings mit ihren Stars Dustin Brown und Anze Kopitar mit 5:2. 

Die Ducks im Angriff gegen die Kings, die am Schluss siegreich sind

Noch mehr Legenden oder sogar die
grösste Eishockeylegende aller Zeiten

Am 27.02 markierte dann ein weiterer Hockeymatch den gelungenen Abschluss meiner Reise. Da sein Kontrahent gegen die Kings verlor, war ich zuversichtlich, dass der frühere Meisterkeeper des HCD Jonas Hiller im Spiel gegen die Nashville Predators (mit dem ehemaligen SCB-Star Roman Josi) im Kasten stehen würde. So trat ich freudig die Reise in die Disneyland Stadt Anaheim an. Das Honda Center war zu meiner Überraschung an diesem Abend nur in etwa zur Hälfte gefüllt, der Stellenwert des Eishockeys ist im warmen Kalifornien doch noch eher gering. Beim Einlauf der Mannschaften eine leise Enttäuschung, erneut lief Viktor Fasth mit Helm ein und Jonas Hiller musste auf der Bank Platz nehmen. Dafür war bei den Ducks Luca Sbisa wieder mit von der Partie und spielte im ersten Block an der Seite von Cam Fowler, wie auch Roman Josi bei den Gästen neben Captain Shea Weber. Der ehemalige Zuger erwischte den besseren Tag, gewann das Heimteam doch mit 5:1, insbesondere dank des Hattricks von Kyle Palmieri. Dieser Hattrick freute auch die Betreiber des Fanshops, denn traditionell fliegen nach so einem Kunststück die Mützen der Fans aufs Eis und in der zweiten Drittelspause standen sie dann Schlange um sich neue Caps zu besorgen. 

Einlauf der Akteure im Honda Center von Anaheim

Die Ducks im Angriff gegen die Gäste aus Nashville

Somit war mein dreiwöchiges Kalifornienabenteuer bereits vorbei. Nach einem Spaziergang am Hafen fuhr ich am 28.02 zurück an den Flughafen. Doch ich bestimmt bald wieder kommen! Zu gut sind die Pokerpartien hier, zu unbegrenzt die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und zu angenehm das Klima. Mit etwas Wehmut, aber happy über meine Reise und mein neues Leben trat ich die Heimreise nach Zürich an. So long… Martin

Marina del Rey in der Abenddämmerung; ich komme bald wieder!





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