Dienstag, 9. Oktober 2012

One great Roadtrip from Lone Star State to Sin City

Leaving the Big Apple

Am 08.09.2012 machten Pascal und ich uns auf den Weg zum JFK Flughafen mit dem Ziel Austin, Texas. Die Taxifahrt zum Flughafen hatte jedoch ein abruptes Ende, als es an einer Kreuzung einen riesigen Knall gab… Unser Fahrer hatte an einem Lichtsignal noch rechtzeitig gebremst, jedoch die Fahrerin hinter uns nicht mehr, so dass es zu einem Crash und einem doppelten Totalschaden kam. Zum grossen Glück überstanden wir den Unfall unverletzt und wurden dann auch gleich von einem anderen Taxifahrer zum Flughafen mitgenommen. Es war uns egal dass wir die doppelte Taxirate bezahlten, denn so kamen wir trotz der Umstände noch rechtzeitig am Flughafen an.

Seit dem Shopping in New York hatte ich ja noch eine extra Gepäcktasche voll Kleider und musste diese irgendwie auf den Flieger bringen. Dieses Problem lösten wir elegant durch den Kauf eines (auf Inlandflügen nicht besonders teuren) First Class Ticket. So hatten wird zudem für die gut vier Stunden Flug nach Austin, Texas einen bequemen Sitz mit viel Beinfreiheit und der Hangover vom Vorabend war spätestens bei der Landung im Lone Star State vorbei.

Austin, Texas - Live Music Capital of the World

In der selbst ernannten Live Music Capital of the World Austin angekommen, ging es dann auch gleich los an die berühmte 6th Street. Dies Partymeile, auch "Dirty 6th" genannt, sei Austin’s Antwort auf die Bourbon Street in New Orleans. Dort begann für uns der Abend ruhig mit live Musik und ein paar Bierchen. So gegen Mitternacht kam das Partyvolk dann angeströmt und verwandelte die Dirty 6th für zwei Stunden (um 2 Uhr ist hier wie in vielen Staaten der USA Zapfenschluss) in ein Tollhaus. Das Partyvolk bestand mehrheitlich aus College Kids und Anhängern der Texas Longhorns, die den gerade errungenen Sieg ihres College Football Teams feierten. Wir verbrachten den Abend bis zum Zapfenschluss in einigen angesagten Bars wie dem Friends, dem Blind Pig und dem Chuggin’ Monkey, wobei wir zum Schluss doch noch die Müdigkeit spürten und somit ohnehin nicht bis zum nächsten Mittag gefeiert hätten.

Am 09.09.12 ging es dann ausgeschlafen los zur Lone Star Gun Range, welche uns ein Freund empfohlen hatte. Als völlige Greenhorns (Pascal als Liechtensteiner musste nicht zur Armee und ich verzichtete freiwillig auf meinen Dienst) fuhren wir zur Shooting Range, welche mitten in der texanischen Wüste gelegen ist. Dort angekommen wurden wir gefragt was wir denn schiessen wollten. Wir entschieden uns zuerst für ein Kleinkalibergewehr und nach wenigen Sekunden (!) Erläuterung ("you load the gun like this; here is the safety lock; there is a red flash to help you aim at the target; you’re good to go”) liefen wir mit Gewehr und Munition hinaus auf die Range. Das schiessen war dann auch eine riesen Spass und wir machten nach dem ersten Gehversuch weitere Runden mit einer Glock 9mm Pistole und einer AK-47 (Kalashnikov) aus Rumänien. 

In wenigen Sekunden Waffe und Munition in der Hand, that's Texas!

Firing the Kalashnikov in der Lone Star Gun Range
  
Pascal schiesst zielsicher mit der Glock 9mm auf das Target

Texas machte auf uns generell einen eher konservativen Eindruck. Auffallend sind die riesengrossen Autos, Pickups oder Geländewagen, welche zumeist von den Texanern alleine chauffiert werden. Symptomatisch der erste Texaner den wir bei unserer Ankunft zu Gesicht bekamen, er stieg mit Cowboyhut und Holzfällerhemd in seinen übergrossen Wagen und schon hörten wir aus dem Radio "I walk the line" von Johnny Cash. Some Stereotypes don’t lie… Ich bin gewiss nicht als Fan von Country Musik bekannt, in Texas kommt man hier jedoch automatisch ein wenig rein. Zu unserem absoluten Favoriten wurde "The chain of love" von Clay Walker, einem jungen Musiker der in die Fusstapfen des grossen Johnny Cash versucht zu treten. Leider ist das Video hierzu nicht auf YouTube verfügbar, schade da es sehr amüsant ist und einem die texanische Kultur zu einem Teil auch näher bringt.


Der Toyota Tundra, das durchschnittliche texanische Fortbewegungsmittel

Kitschige Abendstimmung am Lake Austin

Am 10.09.11 machten wir uns auf den Weg nach San Antonio, wo wir unser Cabrio für den bevorstehenden Roadtrip abholen sollten. Bei der Mietwagenfirma angekommen sahen wir einen roten und einen schwarzen Mustang bereit stehen und machten uns Hoffnung eines dieser beiden Flitzer zu landen. Endlich am Schalter angekommen fragte uns die Dame „Is the black Mustang all right for you?“ und die ganze Warteschlange schaute neidisch nach vorne. „Of course!“ sagten wir und der Spass konnte losgehen!

Mit dem Mustang würden wir bald unterwegs sein, ein Traum!

Am selben Tag fuhren wir mit unserem Cabrio zurück nach Austin, wo wir uns zuerst eine Abendessen im Texas Land & Cattle gönnten, ein typischer texanischer Laden mit aufgestellter Bedienung und riesigen Portionen Fleisch, genau wie es uns gefällt! Anschliessend trafen wir noch Claude aus San Antonio, einen Studenten der University of Texas zum Mexican Martinis trinken im Trudy’s. Für einen geringen Preis gibt's im Trudy's einen ganzen Shaker voll dieser mexikanischen Martinis, die mit unserem Martini Bianco wenig gemeinsam haben, sondern viel eher aus Tequila, Likör und Limettensaft gemixt werden. Die Drinks schmeckten uns sehr und dementsprechend waren wir etwas enttäuscht dass das Trudy’s ein Limit von zwei Stück pro Person und Abend aussetzte. Nun ja, immerhin konnte uns Claude bis dahin einige interessante Geschichten aus dem Studentenalltag in Texas erzählen. So findet man hier immer einen Vorwand für eine Party, zum Beispiel das jährliche Footballspiel der Longhorns gegen ihre Rivalen aus Oklahoma in Dallas, welches jeweils im zweitägigen Dauerdelirium für die Fans beider Mannschaften endet.


Mexican Martinis mit Claude und Pascal, das Limit von zwei Bechern
pro Abend und Person ist trotz grosser Portionen bald erreicht

Noch vor wir uns mit unserem schwarzen Mustang auf den Roadtrip begaben, freuten wir uns am Nachmittag des 11.09.12 auf eines der Highlights unserer Reise. Wir trafen Jeff aus El Paso, der auch an der UT studiert und gerade seine Pilotenausbildung finalisiert, am Flughafen von Austin. Bei idealem Flugwetter genossen wir den Cessna-Rundflug über Downtown Austin und den Lake Travis.


Bei herrlichem Flugwetter in der Cessna über Downtown Austin

Jeff hat sein Cockpit im Griff und fliegt uns gekonnt über den Lake Travis

Downtown Austin aus der Vogelperspektive

Das Footballstadion der Longhorns auf dem Campus der University of Texas

Is this the way to Amarillo?

Nach dem Panoramarundflug startete am selben Abend unser Roadtrip mit dem ersten Zwischenziel Abilene, TX. Auf der rund 400 km lange Fahrt durch die texanische Prärie passierten wir lediglich vier Dörfer, das grösste davon mit 5'300 Einwohnern, die hauptsächlich von Cowboys und übergewichtigen Leuten bewohnt werden. Jedes Dorf ab 500 Einwohner hat einen PizzaHut, in etwas grösseren Dörfern dann auch noch ein Subway und ein McDonalds, worin wir auch die Erklärung für das Übergewicht praktisch aller Anwohner fanden. Zu unserem Abendessen erspare ich mir dieses Mal einen Kommentar…


Nach einer Übernachtung in Abilene geht unser Roadtrip am 12.09 dann weiter dem "Lonely Highway Nr. 70" entlang. Der Name ist Programm, endlose Felder und Prärien und kaum Zivilisation sehen wir entlang des Highways. Wir passieren die Ortschaft Turkey mit 300 Einwohnern, beispielhaft für eines der texanischen Örtchen, das in den Weiten der Prärie zu verschinden scheint. In der Nähe von Pampa erreichen wir die Route 66 und folgen der entlang der ursprünglichen Strecke gebauten Interstate (die historische Route 66 ist nur noch teilweise befahrbar und grossenteils Schotterstrasse) nach Amarillo. Während Pascal am Steuer sitzt (dass er zumeist die Abschnitte auf der Interstate mit Bravour meisterte, trug ihm den Künstlernamen iSolèr ein), singen wir zur Einstimmung auf den Abend "is this the way to Amarillo", ein Songklassiker von Tony Christie aus den Zeiten von Dieter Thomas Heck…


iSolèr und unser Baby sind bereit für den Roadtrip

Fahrt durch die endlosen Weiten von Texas in der Abenddämmerung

Entlang des Lonely Highway Nr. 70 - der Name ist Programm

Die I-40 wurde mehrheitlich entlang der historischen
Route 66 (rechts am Bildrand) gebaut

Zum Abendessen verschlug es uns dieses Mal in die Big Texan Steak Ranch, die mit einem "Free 72oz Steak" wirbt. Dieses Steak ist jedoch nur gratis, wenn man es auch schafft es samt Beilagen in maximal einer Stunde ganz aufzuessen, bei gut 2kg Fleisch eine fast unmöglich scheinende Mission. An diesem Abend waren als Kandidaten zuerst fünf junge Cowboys aus der Gegend an der Reihe. Einer dieser Jungs meisterte es tatsächlich und hatte nach 40 Minuten den gesamten Fleischklotz aufgegessen. Als Belohnung erhielt er neben dem gratis Steak ein T-Shirt und wohl auch die Telefonnummern zahlreicher anwesender Cowgirls, die ihn für seine Heldentat zu verehren schienen. Anschliessend versuchte sich noch ein älterer Herr, der jedoch trotz Anfeuerung seines Kollegen ("Positive Thinking", na super…) der Aufgabe nicht gewachsen war. Für uns gab es ein kleineres 12oz Steak gegen Bezahlung. Zudem dass der Kellner mit dem Vergessen meiner Pommes Beilage zur Erhaltung meiner Linie beitrug, schmeckte uns das Fleisch und auch das selber gebraute Bier in der Big Texan Steak Ranch ausgezeichnet.

In der Big Texan Steak Ranch in Amarillo gibt es ein
2kg Steak gratis, jedoch nur wenn man es auch schafft
den Fleischmocken in einer Stunde ganz aufzuessen

Die Kandidaten kämpfen in der Mitte auf einem Podest mit ihren
über 2 Kilogramm Rindfleisch während sie von ihren Freunden
angefeuert und beobachtet werden


Fahrt durch die idyllischen Landschaften von New Mexico

Am 13.09 verliessen wir dann Texas und es begann eine gemütliche Fahrt durch die Prärien von New Mexico. Die Landschaft hier ist unbeschreiblich traumhaft, geschmückt durch endlose Felder, Steppen und Hügeln am Horizont. Auf unserer Fahrt machten wir Zwischenhalt in Las Vegas, New Mexico. Las Vegas ist bekannt als ehemalige Heimat von Billy the Kid und für einen Geschäftsbesitzer, dessen Business jedoch einging weil er zu viele seiner Kunden erschoss. In der heutigen Zeit reist hier jedoch wohl nur noch hin, wer ausversehen im Navi das falsche Las Vegas eingibt ;-) denn heutzutage wirkt das Dorf eher ausgestorben und die Leute harmlos und freundlich.


Den Abend verbrachten wir anschliessend in Santa Fe, der zweitgrössten Stadt von New Mexico, die noch viel vom Kolonialflair besitzt. Santa Fe wurde Ende des 18. Jahrhundert von Spaniern besiedelt und hat deshalb zahlreiche europäische und vor allem hispanische Einflüsse. Eindrücklich auch die zahlreichen Adobe-Bauten (Sandsteinhäuser), die sich entlang der gemütlichen Gassen der Innenstadt reihen. 


Las Vegas, New Mexico, die ehemalige Heimat von Billy the Kid,
wirkt im Vergleich zum Namensvetter in Nevada trist und ausgestorben

In Santa Fe gönnten wir uns dann am Morgen des 14.09 ein Frühstück in der bereits in der zweiten Generation von der Familie Müller geführten "Swiss Bakery", wo wir mit Kaffee, Orangensaft und Gipfeli sowie einem Egg Benedict ideal in den Tag starteten.

Der Tagestrip führte uns dann nach Taos, New Mexico. Die Fahrt dorthin bot wieder ein idyllisches Panorama, endlose weite Prärien, Steppe und Hügel wechselten sich ab, so in etwa wie uns die Hintergrundszenerie aus den alten Westernfilmen oder aus Indiana Jones bekannt ist. Taos selbst ist eher überbewertet, jedoch lohnt sich gerade wegen des Panoramawegs die Fahrt dorthin allemal. Die Rückreise führte uns dann wieder über Santa Fe weiter in die grösste Stadt von New Mexico, nach Albuquerque – heisst das jetzt "Albukuerkue" oder "Albuggergge" oder "Älbekörkii"? Letzteres trifft dann am Ehesten zu, denn viele Einwohner von New Mexico sind zwar vom Aussehen her Latinos, jedoch bereits in der x-fachen Generation hier und sprechen darum zumeist akzentfreies amerikanischen Englisch. Ein interessanter Mix von Leuten, welchen wir auch am Abend in der Sports Bar trafen, wo wir uns ein paar Margaritas und Bierchen gönnten. Da wir von der Fahrt müde waren gingen wir jedoch dieses Mal früh nach Hause. Im Hotellift trafen wir noch zwei Einheimische mit einer grossen Kühltruhe. Als wir sie fragten, ob sie hierin den Booze für den Abend hätten, antworteten Sie mit "No, it’s work". Sonderbar…

Bei Müller's in Santa Fe gönnen wir uns ein Zmorge
mit Kafi, Gipfeli, Orangensaft und einem Egg Benedict

Eindrucksvolle Fahrt durch die endlosen Prärien und Hügellandschaften von
New Mexico

In der Abenddämmerung fuhren wir von Santa Fe in Richtung Albuquerque,
der mit 500'000 Einwohnern grössten Stadt von New Mexico



Die Fahrt geht weiter Richtung Grand Canyon State

Am 15.09 ging, nach dem obligaten Kurzbesuch im Route 66 Casino, die Reise weiter entlang der Route 66 / I-40 Richtung Flagstaff, Arizona. Die Einöde und Wüstenlandschaft von Arizona wirkte auf uns verglichen mit der atemberaubenden Szenerie in New Mexico eher langweilig, gutes hatten wir jedoch schon vom Nachtleben im auf 2200 Meter über Meer gelegenen Skiort im Norden von Arizona gehört. Nachdem wir uns in einem Chalet eine Pizza gegönnt hatten, marschierten wir los Richtung der Bars und Clubs, wo sich die Studenten der Northern Arizona University vergnügten. Doch zu früh gefreut… „We can not accept out of country IDs here“ hörten wir das eine um das andere Mal. Kein Einlass in die Bars und Clubs, obwohl wir bestimmt zu den älteren Besuchern gehörten. Pech gehabt, für einen nächsten Besuch in Arizona heisst es Pass mitnehmen in den Ausgang oder US ID klauen… Nun ja, glücklicherweise hatte die Barkeeperin in der lokalen Brewing Company Mitleid mit uns „I shouldn’t accept this, but I’m just gonna trust you“, so dass wir auf den verkorksten Ausgang wenigstens noch ein paar Frustbierchen kippen konnten. Dies reichte aus, um am nächsten Tag den Ausflug in den Grand Canyon leicht hungover in den Angriff zu nehmen…


Mit unserem Baby in der Wüstenlandschaft von Arizona

Die Fahrt geht weiter in Richtung dem Skiort Flagstaff, Arizona, welcher uns
als Ausgangspunkt für den geplanten Ausflug in den Grand Canyon diente

Am 16.09. war es dann so weit, bei meinem vierten Besuch im Westen der USA schaffte ich es zum ersten Mal, einen Ausflug in den Grand Canyon zu machen. Es lohnte sich! Wir starteten so anfangs Nachmittag in Richtung des South Rim, welcher Berichten zu Folge zuweilen von Touristen recht überlaufen ist. Hiervon spürten wir jedoch wenig, lediglich rund um die Besucherzentren tummelten sich Besucher aus allen Kontinenten, darunter auch viele Europäer, wir hörten immer wieder Französisch, Italienisch, Russisch und gelegentlich sogar Schwiizerdütsch. Einige hundert Meter von den Besucherzentren weg spaziert zeigte sich das Panorama der von der Natur geschaffenen gigantischen Schlucht rund um den Colorado River idyllisch und menschenleer. Ich lasse für die atemberaubenden Eindrücke einfach mal die Bilder sprechen…


Das atemberaubende Panorama des Grand Canyon vom South Rim aus gesehen

Chillen und die Aussicht geniessen

Grand Canyon, yeah!

Ausblick über den Canyon und den Colorado River kurz vor der Abenddämmerung

Nach rund drei Stunden Spaziergang entlang des Canyons, machten wir uns auf den Weg zurück zum Besucherzentrum. Den Sonnenuntergang schenkten wir uns einstimmig zu Gunsten eines wohl verdienten Bierchens aus der Grand Canyon Brewing Company. Nach einem weiteren Steakdinner machten wir uns zufrieden zurück auf den Weg zurück nach Flagstaff, wo wir uns einen zweiten Versuch im Nachtleben schenkten und uns auf zwei aufregende Tage in, dieses Mal dem richtigen Las Vegas, freuten. 

Las Vegas, Baby!

Am 17.09 ging die Fahrt weiter zuerst entlang der Route 66, die einiges an Kitsch bietet, jedoch für uns mehr von der Historie denn von wirklich Sehenswertem lebt, und anschliessend durch die Wüstenlandschaft von Arizona und Nevada, in Richtung Sin City. Wir hatten für zwei Nächte das trendige Cosmopolitan Hotel im 2009 eröffneten City Center gebucht. Dank etwas liechtensteinisch-schweizerischer Hartnäckigkeit kriegten wir dort auch einen Upgrade in ein Zimmer im 59. Stock mit Balkon und Aussicht auf den Strip von Las Vegas und die Bellagio Fountains. 



Durch die Wüstenlandschaft von Nevada in Richtung Las Vegas

Aussicht auf den Strip von Las Vegas von unserem Balkon im 59. Stock
des Cosmopolitan 

Sin City by Night mit den Bellagio Fountains

Nachdem wir uns beim 150 Fr. Dinner beim Haute Cuisine Italiener mit Brot satt essen mussten, ging es in einen der angesagtesten Clubs von Las Vegas, dem Marquee Nightclub im Cosmopolitan, wo an diesem Abend zum Glück kostenloser Eintritt für Hotelgäste war. Der Marquee Nightclub hielt was er versprach, ein grosser Outdoorbereich am Swimming Pool, welcher zu Gesprächen mit anderen Nachtschwärmern einlud, ein stylischer Dancefloor- und Barbereich und natürlich Sound vom Feinsten. Ein gelungener Abend, der erst in den frühen Morgenstunden endete. 


Auf dem Dancefloor im Marquee Nightclub

Den 18.09. begannen wir mit einem Katerfrühstück am Pool des Cosmopolitan, bestimmt einer der cooleren Pools in Las Vegas. Am Abend machten wir dann einen Spaziergang oder besser gesagt das berühmte "Hotel Sightseeing" durch die Hotels von Las Vegas, unter anderem dem Bellagio und dem Caesars Palace, ehe wir uns ein Dinner in meinem Lieblingsrestaurant, dem Maggiano’s Little Italy in der Fashion Show Mall gönnten. Dieses Mal waren wir dann auch mehr als satt und genossen den Rest des Abends noch einmal die Aussicht aus unserem Zimmer mit Rum und Zigarre und liessen dabei die Erlebnisse unseres Roadtrips noch einmal Revue passieren.

Die letzte Etappe sollte uns am 19.09 nach Los Angeles führen, von wo aus Pascal die Heimreise antreten würde und ich zusammen mit Oliver, der am Folgetag aus Zürich ankommen sollte drei Wochen Pokerurlaub beginnen würde. Los Angeles bietet einen einzigartigen Lifestyle mit unzähligen Restaurants, Bars und Nightclubs sowie fünf grosse Casinos mit je zwischen 50 und 140 Pokertischen, es würde uns in den kommenden drei Wochen also bestimmt nicht langweilig werden! So long und bis zum nächsten Mal… Martin


"Don’t let the chain of love end with you"
Clay Walker, Country Musiker aus Texas




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen